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| Länderübersicht >Reiterreisen in Spanien >Andalusien: Trail durch die Bergwelt Südspaniens | |||
Spanien, Andalusien:
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Entdecken Sie Andalusiens wilde Bergwelt und das unberührte Hinterland. Dieser Ritt führt über die geschichtsträchtige Stadt Ronda durch die einmaligen Landschaften der Naturparks Serrania de Ronda und Sierra Grazalema entlang der Route der weißen Dörfer. Ein Ritt durch spektakuläre Natur fernab bekannter Pfade. Es erwarten Sie eine imposante Bergwelt mit schroffen Höhenzügen, über denen Steinadler und Gänsegeier kreisen, einsame Täler, in deren Abgeschiedenheit sich kaum ein Besucher verirrt. Auf schmalen Bergwegen erklimmen Sie die Hochebene von Ronda und genießen einmalige Ausblicke über wild-zerklüftete Berge, durchqueren den Naturpark Sierra Grazalema mit weiten Kork- und Steineichenwäldern, Schluchten und Seen, um danach durch hügeliges Land in die landwirtschaftliche Ebene zwischen Arcos de la Frontera und Villamartin hinabzureiten. Westlich der geschichtsträchtigen Stadt Ronda, welche sich in exponierter Lage vor der großartigen Kulisse der umliegenden Serrania de Ronda präsentiert, liegt die Sierra de Grazalema. Der Naturpark hat eine geschützte Fläche von über 50.000 Hektar, ein Territorium, das von der UNESCO schon 1977 zum Biosphärenreservat deklariert wurde. Die Sierra Grazalema beeindruckt mit malerischer Landschaft und authentischen kleinen Bergdörfern, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Zerklüftetes Gebirge mit bizarren Kalksteinformationen bis auf eine Höhe von 1600 Metern wechseln mit lieblichen Tälern, in denen sich weißgetünchte Dörfer an den Hang schmiegen. Der namensgebende Ort Grazalema ist ein hübsches Dörfchen mit schmalen Gassen und romantischem Dorfplatz, an dem landestypische Tapas-Bars zum Verweilen einladen. Das Gebiet ist durch eine für Andalusien außerordentliche grüne und reiche Vegetation gekennzeichnet. Inmitten unberührter Natur mit mediterraner Fauna und Flora leben über 200 Vogelarten, darunter zahlreiche große Raub- und Greifvogelarten. Hier befindet sich auch die europaweit größte Brutkolonie des Gänsegeiers. Sicher werden Sie Gelegenheit haben, über Bergen und Schluchten majestätisch Adler ihre Bahnen am Himmel ziehen zu sehen. Wunderschön auch die Ausblicke von Berghängen hinab in Täler und auf türkisblaue Stauseen. Eine vielseitige Reittour für Naturliebhaber. 1. Tag: Anreise nach Malaga. Transfer zu Ihrer Unterkunft auf dem Gestüt, gemeinsames Abendessen und Besprechung der Tour. 2. Tag: Transfer ca. 1 Std. in das hügelige Hinterland von Malaga. Sie starten Ihren Ritt in dem weißen Dorf Casarabonela. Durch endlose Pinien- und Kiefernwälder geht es über breite Forstwege, die sich durch die Sierra de las Aguas schlängeln, in Richtung Serrania de Ronda. Es bieten sich schöne Ausblicke über grüne Täler und einzelne, verstreute Dörfer. Nach einem Picknick Weiterritt zum kleinen Dorf El Burgo. Hier bleiben die Pferde, während die Reiter zwecks Übernachtung nach Ronda fahren. Die historische Stadt, bekannt durch die älteste Stierkampfarena Spaniens, ist ein Highlight jeder Andalusien-Reise. Gelegen auf einem Felsplateau hoch über einer Schlucht, mit einmaligem Panorama-Blick in die umliegende Bergwelt, ist der Besuch dieser andalusischen Kleinstadt ein absolutes Muss! 3. Tag: Von El Burgo führt der Weg hinauf in die einsame Bergwelt. Hier folgt Ihnen kein Auto mehr. Es gibt einige wenige Passagen, auf denen die Reiter für ein paar Meter zu Fuß laufen müssen, um den schmalen Pfaden zu folgen. Weiterritt in Richtung Ronda, welches schon von weitem sichtbar hoch oben auf einem Felsen thront. Sie umrunden das Hochplateau und haben einen herrlichen Blick auf die Altstadt mit ihrer weltberühmten Brücke, welche sich über die 100 Meter tiefe Schlucht des Tajo spannt. Am Abend Zeit für einen Bummel durch die Stadt und zum Abendessen in einem der vielen netten Restaurants. Übernachtung in Ronda. 4. Tag: Der Ritt führt von der geschichtsträchtigen Stadt Ronda weiter in die Berge. Wir folgen der „Ruta de los Bandaleros“, der Banditenroute, welche durch tiefe Schluchten, Steineichenwälder und Olivenhaine zu einigen der schönsten weißen Dörfer Andalusiens führt. Unzählige Sagen und Legenden ranken sich um die Banditen. Im 18. und 19. Jhd. war Ronda nämlich eine berühmt berüchtigte Räuberhochburg. Während wohlhabende Reisende vor ihnen zitterten, sahen die Ärmeren in ihnen Freiheitskämpfer und Wohltäter, die ihre Beute mit den Armen teilten. Der berühmteste dieser spanischen Robin Hoods mit Namen „El Tempranillo“ wird heute noch jedes Jahr in Grazalema gefeiert. Im Oktober findet ihm zu Ehren ein Fest mit Trachten aus der Bandolero-Epoche und viel Rotwein statt. Nun folgen wir den alten Wegen, um die unbekannte Seite Andalusiens kennenzulernen. Sie werden stauen, was andalusische Pferde zu leisten vermögen und wie trittsicher sie die Bergpfade bewältigen! Der Weg schlängelt sich zwischen gewaltigen Felsen hindurch und wir erreichen schließlich das weiße Bergdorf Grazalema. Auch hier erwartet Sie wieder eine landestypische Unterkunft. Abendessen in einem urigen Restaurant in Grazalema. 5. Tag: Heute reiten wir in Richtung Nordwesten zwischen Bergketten mit schmalen Pfaden, kleinen Bächen und am Hang gelegenen Weiden hinab zum Dorf Zahara de la Sierra. Der Weg führt den Bergrücken entlang und stundenlang genießt man phantastische Aussichten über die umliegende Landschaft. Wir erreichen Zahara, welches in exponierter Lage hoch über einem türkisblauen Stausee liegt. Sie kommen früh genug an, um noch ein Bad im See nehmen zu können. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Zahara de la Sierra. 6. Tag: Von Zahara reiten Sie weiter durch den Naturpark in Richtung Benamahoma. Der Weg führt in langen Serpentinen hinab, manchmal sehen Sie schon in der Ferne die Ebene von El Bosque durch die Korkeichenwälder blitzen. Auch hier ist die Zufahrt mit Autos gänzlich untersagt. Deshalb gibt es heute wieder einmal Picknick aus der Satteltasche. Übernachtung in einem Hotel in El Bosque. 7. Tag: Von El Bosque aus folgen Sie alten Viehtriebwegen, die sich durchs ganze Land ziehen. Jetzt gibt es wieder genug Möglichkeiten zum Galoppieren. Sie reiten über weitläufige Fincas, auf deren Weiden die roten Rinder der spanischen Rasse „Retinta“ grasen. Der kleine Ort Villamartin liegt inmitten eines fruchtbaren Gebietes, in dem u.a. Getreide angebaut wird und welches vom nahegelegenen großen Stausee "Embalse de Bornos" ganzjährig mit Wasser versorgt wird. Hier werden die Pferde verladen und Sie fahren zur Finca bei Malaga zurück, wo bereits ein deftiges Abendessen auf Sie wartet. 8. Tag: Abreise nach dem Frühstück. (Änderungen vorbehalten)
Hinweis: Diese Tour ist für erfahrene Geländereiter, die neben der Reiterei das authentische Andalusien und unberührte Natur erleben möchten. Die Tour findet ab 4 Teilnehmern statt. Ab 6 Personen können Sie eine eigene Gruppe buchen (ohne Zubuchung weiterer Personen). Sondertermine gerne auf Anfrage. |
Termine: Preise:
Sollten Sie vor oder nach Ihrem Wanderritt eine Zusatznacht wünschen, kann diese gerne dazugebucht werden: Preis pro Person/pro Nacht im Doppelzimmer mit Vollpension EUR 60 NS, EUR 67 HS. EZ-Zuschlag EUR 15. Auf Wunsch Ausritt vor Ort EUR 23. Saisonzeiten:
Leistungen:
Gästemeinung "Eine vielseitige Tour mitten durch die "andalusische Wildnis". Ronda mit der tollen Bergkulisse echt sehenswert, die Landschaft im Naturpark Grazalema traumhaft schön! Pferde gut trainiert und sicher im Gelände. Es war nicht unser letzter Andalusien-Ritt!" (A.T. aus Braunschweig) |
Programmtyp: Teilnehmerzahl: Anreise, Transfer: Unterkunft: Verpflegung: Pferde, Reitweise: Sattel, Zaum: Reiterfahrung, Alter: Hinweise: BUCHUNGS-HOTLINE |
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